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Lina Fuchs im Gespräch mit Kari & Claudia Gmür vom Biomobil

Jeden Freitag bekomme ich für unsere siebenköpfige Familie zwei Kisten Gemüse geliefert. Mich hat dieses Angebot überzeugt und wir sind seid fünf Jahren treue Abo-Kunden von Biomobil. Ich schleppe weniger Taschen und ich muss nicht mehr selber gärtnern. 
Vor einiger Zeit habe ich mit Kari und Claudia Gmür bei Kafi und Gipfeli über biologischen Gemüse & Früchteanbau, Hauslieferdienst, Schädlingsbekämpfung und Handpflege gesprochen und dabei allerhand Wissenswertes erfahren....

Wie werbt ihr für Biomobil? Hat Biomobil ein «Gesicht»? 

Kari:Biomobil ist gewachsen durch Mund zu Mund-Propaganda. 
Unser Lieferwagen ist eine grosse Werbefläche. Hinten ist Kari mit einer Gemüsekiste abgebildet, um zu verdeutlichen, was hinter dem Namen Biomobil steckt.

Was wolltet ihr als Kinder werden? 
Kari: Ich habe immer schon gerne gegessen. Als Jugendlicher hatte ich sogar mal eine längere Salat-Phase. Ich habe Koch geschnuppert, machte dann aber eine Lehre als Landwirt.
Claudia: Wir hatten zu Hause ein Innendekorationsgeschäft. Wir haben mit den anfallenden Stoffresten gebastelt. Daher spielte ich mal mit dem Gedanken, Handarbeitslehrerin zu werden. Danach interessierte ich mich für einen Pflegeberuf und schliesslich wurde ich Arztgehilfin.

Ihr betreibt mit Biomobil nun biologischen Gemüse-Anbau. Mit welchen Visionen seid ihr gestartet? Was hat sich bewährt? Wovon habt ihr euch verabschiedet?
Wir haben einen kleinen Kundenstamm und die Idee von «Bio metenand Freiamt» übernommen. Unser Ziel war es, möglichst bald von unserem Biomobil leben zu können. Unser Hauslieferdienst war weit herum ein Novum und bis heute kennen wir in der Region keinen Konkurrenten, der dasselbe Konzept umsetzt wie wir. Als Direktvermarkter mit regionalen Zulieferern sind (Kleinbauern und Kleinunternehmern) wir auch eine Art Pioniere. Wie alle Gemüsegärtner sind wir abhängig von Wetter und günstigen Umweltbedingungen. Dies hat immer direkte Auswirkungen auf unser Angebot.

Habt ihr dunkle, komplett «unbiologische» Seiten? Oder seid ihr konsequent? (Das wäre sehr spannend zu erfahren!)
Hmmm, wir haben enthornte Kühe. Wir fahren meistens mit dem Auto in die Ferien, waren aber auch schon die ganze Familie mit dem Velo nach Vals unterwegs. In den Ferien dürfen sich unsere Kinder auch mal Pizza, Chickennuggets und Pommes genehmigen und am Freitag, an unserem Ausliefertag, holt Kari auf dem Nachhauseweg eine Pizza. 

Habt ihr für euer Geschäft noch weitere biologische Ziele? 
Wir möchten unser Angebot laufend erweitern und sind dauernd auf der Suche nach neuen Gemüse- oder Früchtesorten. Unser Risiko verringert sich, wenn wir die Erträge auf möglichst viele Kulturen und über eine möglichst grosse Zeitspanne im Jahr ausweiten. Das bedeutet aber auch, dass man sich laufend neues Fachwissen aneignen muss und dass man einen grösseren, vielfältigeren Geräte-& Maschinenpark braucht. 
Claudia: Ich würde sehr gerne Süsskartoffeln selber anbauen. Das Gemüse ist im Trend ….
Kari: Ja, das ist ein interessantes Gemüse. Allerdings ist es sehr wärmeempfindlich und man muss den richtigen Zeitpunkt zum Setzen finden. Süsskartoffeln wachsen nicht aus der Knolle wie unsere herkömmlichen Herdöpfel, sondern man braucht Setzlinge und die sind heikel. Es ist wichtig, dass die Süsskartoffeln nach dem Ernten richtig ausreifen könnten, damit die Schale austrocknen kann. Und dafür haben wir hier nicht ganz die passenden klimatischen Bedingungen

Meine letzte Lieferung enthielt Süsskartoffeln. Habt ihr`s geschafft? Und habt ihr einen Rezeptvorschlag?
Das Gemüse wird von unserer Kundschaft immer wieder nachgefragt. Deshalb haben wir Bio Süsskartoffeln aus Spanien im Angebot.
Unser Rezept: schälen, schneiden, mit Öl bestreichen, würzen und ab in den Backofen. Super lecker! Sehr beliebt ist auch das Süsskartoffelpürée.

Wie werdet ihr dem Unkraut auf den Rüebli-Feldern Meister und wie geht ihr mit Nacktschnecken-Invasionen um? 
Mäuse fangen wir, Schnecken sammeln wir ein oder geben biologische Schneckenkörner. Unkraut jäten ist oft Handarbeit. Verursacht ein Schädling zu viel Schaden setzen wir auch biologische Insektizide ein (Neem, Schmierseife, Bakterien gegen Kartoffelkäfer usw.). Und dann gibt es noch den einen oder anderen biologischen Trick...

Verratet ihr uns einen?
Schlupfwespen und Raubmilben, welche wir in grossen Mengen kaufen, bekämpfen Läuse und Spinnmilben auf Tomaten, Gurken und Auberginen ohne Rückstände und Schäden an den Kulturen. 

Jäten ist Handarbeit. Salate liefert ihr gewaschen und gerüstet aus. ich weiss wie sich meine Hände jeweils nach dem Nüsslisalat waschen anfühlen. Sie sind tiefgefroren und rot. Kari, wie pflegst du deine Hände?
Schleifpapier ist gut, wenn es ganz schlimm aussieht!
Ich spüle sie zusammen mit dem Haushaltsabwaschmittel, mit Palmolive. Das ist kein Scherz! Palmolive ist das beste Reinigungsmittel, das habe ich lange getestet. Und danach crème ich meine Hände mit Nivea ein. Gäll, Claudia, das nützt?
Claudia schmunzelt: Ich kaufe davon Grosspackungen ein! Das beste Rezept für zarte Hände ist eine Woche Ferien.

Warum habt ihr euch für Bio entschieden? Konventioneller Gemüseanbau wäre bestimmt einfacher...
Kari schmunzelt: Ich habe es gerne etwas schwierig. Nein, im Ernst. Mir liegt der nachhaltige Umgang mit der Natur am Herzen. Wir sind überzeugt, dass wir mit dem Anbau von Biogemüse, Obst und Beeren einen wichtigen Beitrag an eine gesunde Umwelt leisten. Er schont Böden und Gewässer.

Was fällt euch ein zum Stichwort «Junges Gemüse»....?
...Jungs Gmües uf eigene Füess... (ein Lied von Linard Bardill)
Was fällt euch ein zum Stichwort «Reifes Sauerkraut»...?
Wir lieben Sauerkraut. Wir liefern es auch!


Mit herzlichem Gruss
Andrea Wey für Lina Fuchs im März 2017

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