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Lina Fuchs lässt sich berühren von Reinhard Stricklers Fotografien aus aller Welt...

« Ich möchte mit meinen Bildern Schönheit vermitteln und Empfindungen auslösen», sagt Reinhard Strickler von Photofascination. 
Bei Lina Fuchs ist ihm das gelungen, sie ist schwer beeindruckt von seinen Fotografien aus aller Welt. Man vertieft sich in ihren Anblick und ist in der Seele berührt. 

Reinhard, wie bist du zu dem geworden, der du heute bist?
Ich bin mit sechzehn aus dem Engadin weg nach Liestal, habe dort eine Lehre als Schreiner gemacht, später folgten dann noch die Ausbildungen zum Zimmermann, zum Dachdecker und Gemmologen (Edelsteinwissenschafter). Ich habe als Strahler gearbeitet und ich habe immer fotografiert. Ich bin immer gerne gereist und es ist mir gelungen, alle meinen Leidenschaften unter einen Hut zu bringen. Mit gehen die Ideen nie aus. Meine Frau meint zwar manchmal, ich sei sprunghaft. Ich habe aber einfach Freude, immer wieder Neues auszuprobieren. Ich sehe das als Ressource.

Wie sieht deine normale Arbeitswoche aus? 
Normale Arbeitswochen gibt es für mich nicht. Ich plane meine Fotoreisen ein Jahr im Voraus und organisiere dann meine anderen Berufe und Tätigkeiten darum herum.
Es gibt weder eine Trennung zwischen Privat und Beruf noch zwischen den einzelnen Tätigkeiten. Am liebsten mag ich meine Fotoreisen. Gerade* bin ich zurück aus Ladakh (Himalaya/Westtibet oder Indisches Tibet), wo ich mit einer Reisegruppe Schneeleoparden fotografiert habe. Als nächstes breche ich dann in die Winterlandschaft Norwegens zu den Moschusochsen auf.
(*Das Interview wurde Anfang März geführt.)

Du hast als Kind begonnen mit einfachsten Kameras zu fotografieren. Welche Kameras und Techniken setzt du heute ein?
Ich arbeite digital, vorwiegend mit Nikon. Meine Fotos bearbeite ich mit den gängigen Bildbearbeitungsprogrammen, ich verändere aber nichts am Motiv. Es wird nichts herausgeschnitten, neu positioniert oder hineingesetzt.

Also liegt dir die Echtheit deiner Bilder am Herzen. Wie positioniert man sich mit Echtheit in einer Bildwelt, in der alles gefälscht und vorgetäuscht ist?
Das ist sehr anspruchsvoll. Meine Bilder gehen an Kunden, die auf Echtheit Wert legen und sich mit dieser umgeben wollen. Solche Leute gibt es immer noch...

Was ist für dich Schönheit in Worte gefasst? Dass du ein Herz und einen Blick für Schönheit hast, spürt man beim Anblick deiner Bilder...
Ob ich im Garten, auf einem Berggipfel, vor einem Tiger oder an einem See stehe, wenn mich der Anblick in der Seele berührt, ist das für mich Schönheit.

Deine Eltern waren leidenschaftliche Tierfotografen. Ihre Passion hat sich auf dich übertragen. Entwickelt man da eine eigene familieninterne Foto-Sprache?
Ja, ganz klar. Die bestand aus einem Wort: «Pssst!»
Ich gucke etwas verwirrt: «Wie darf ich das verstehen?»
Meine Eltern haben immer irgendwo Vögel fotografiert. Mein Vater stand mit dem Stativ knietief im Wasser, meine Mutter mit dem Feldstecher daneben und mein Bruder und ich waren dabei. Wenn dann irgendwo ein Vogel auftauchte, durften wir keinen Mucks von uns geben, sonst gab’s vorwurfvolle Blicke.... 

Fotografieren ist ja auch Abenteuer. Wonach suchst du deine Projekte aus? Brauchst du dafür einen Auftrag oder schöpfst du aus dir selbst? 
Ich suche meine Projekte intuitiv aus. Recherchiere dann und muss halt auch abschätzen, wofür ich Reisekunden gewinnen kann und wofür nicht. Dann brauche ich für die Umsetzung meiner Reiseideen natürlich auch Partner. Ich weiss unterdessen, wie ich vor Ort zuverlässige Fahrer oder Organisatoren finde und für die Flüge arbeite ich mit einem Reisebüro in Bern zusammen. Trotzdem kann es unterwegs immer wieder zu Zwischenfällen und Überraschungen kommen, die nicht vorhersehbar waren. Das gehört dazu und bisher haben meine Mitreisenden immer bestens reagiert... 

Deine Fotoreisen führen dich auch in Weltgegenden, die einem körperlich einiges abverlangen. Wie hältst du dich fit?
Ich gehe viel mit meiner Fotoausrüstung auf dem Rücken wandern. Die wiegt fünfzehn Kilo, das reicht. Fitness ist in meinem Alltag integriert. Bei den Schneeleoparden auf 4200 Metern Höhe fiel dann aber auch mir das Atmen manchmal schwer.

Welchen Bezug hast du zu Tieren? Einen rein gestalterischen oder auch einen spirituellen?
In meiner Kindheit haben wir am Waldrand gewohnt. Ich bin oft stundenlang durch den Wald gestreunt und habe die Waldtiere beobachtet. Ich bin eigentlich kein sehr geduldiger Mensch. Wenn ich mich aber hinter der Kamera auf ein Tier konzentriere, kann ich ohne Weiteres stundenlang auf den richtigen Moment zum Abdrücken warten. Ich meditiere nicht, werde aber hinter der Kamera eins mit mir und meiner Umwelt. Wahrscheinlich ist das meine Art der Meditation.

Lina Fuchs hofft, irgendwann mal auf einer Reise in ein warmes (!) Land dabei zu sein. Bis dahin spart sie und trainiert ihre Fitness, Schlafsack- & Zelttauglichkeit. 

Herzlichen Dank, Reinhard Strickler!

Andrea Wey für Lina Fuchs, im März 2017

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6340 Baar

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